PHILOSOPHIE

PHILOSOPHIE

Einen Weg wählen

Wenn wir uns auf die Suche nach einem Lehrer begeben, sollten wir uns selbst erst einmal klar darüber werden, was wir eigentlich erreichen wollen. Unser grundsätzliches Bestreben ist wahrscheinlich, besser zu werden. Aber wollen wir besser sein als jemand, den es schon gibt? Wollen wir einfach nur das Können oder Wissen eines Menschen erwerben, um dann dessen Platz einnehmen zu können? Oder streben wir nach der Verbesserung unserer ureigenen Fähigkeiten, dem Wachstum unserer Individualität?

Einzigartigkeit ist zwar angeboren. Aber mein Steuerberater sagte einst zu mir: „Allen ist das Denken gegeben, doch vielen bleibt es erspart.“ Mit meinem Steuerberater verbindet mich große geistige Tiefe.
Er ist ein weiser Mann und somit auch ein Lehrer. Seit 1986 arbeiten wir zusammen. Nicht nur in Steuerangelegenheiten, auch bei der Einschätzung, wie sich Mitarbeiter, Schüler oder andere Menschen voraussichtlich entwickeln. Oft liegen wir mit unseren „Prophezeiungen“ richtig.

Manchmal treffe ich Menschen, die Großes verwirklichen wollen. Aber sie wachsen dabei nicht über sich selbst und ihre Fähigkeiten hinaus, sondern zerbrechen an ihren Taten und Aufgaben. Dabei brechen sie oft nicht nur sich selbst, sondern auch ihre „Wegbegleiter“.  Aufgeben, abgeben und sich zu ändern, ist eine Kunst, die oft missverstanden wird. Sollte ich ein selbst gesetztes Ziel nicht erreichen, muss ich darüber nachdenken, ob es sein kann, dass meine Träume nicht mit meinen Talenten einhergehen. Dann ist es besser abzubrechen, als sich durch ein Nadelöhr zu zwängen.

Wähle gegebenenfalls einen anderen Weg und bleibe hartnäckig! Aber erkenne auch, wenn der Weg nicht deinen Fähigkeiten entspricht und lasse dir helfen! Oder, wenn du nicht weiterkommst, treffe eine andere Wahl!